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Klosterruine Mariensee

Die Geschichte der Klosterruine Mariensee begann als sich die askanischen Markgrafenbrüder, Johann I. und Otto III., die Herrschaft des Landes teilten. Das Kloster Lehnin galt als das Hauskloster des Markgrafen Otto III. und seiner Nachfahren. Somit war es notwendig auch Johann I. und seinen Nachkommen eine Grablege zu erbauen. Im Jahre 1260 begannen die Zisterzienser mit dem Bau des Tochterklosters Mariensee auf dem Pejlitzwerder. Die Fundamentreste belegen noch heute die geplante dreischiffige romanische Basilika von gewaltigen Abmessungen. Das Jahr 1272 brachte eine entscheidende Wende. Die Mönche entschlossen sich das Kloster in die unmittelbare Nähe des Choriner Sees zu verlegen. 1273 bestätigte der Markgraf die offizielle Verlegung und es erfolgte die Umbenennung in Kloster Chorin.