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Barnimer Feldmark

Wo der Himmel so weit ist

Ländliche Idylle gleich hinter der nördlichen Berliner Stadtgrenze erwartet Ausflügler in der Barnimer Feldmark. Mit der Stadtkulisse im Rücken werden sie im Regionalpark von schattigen Alleen und einem Netz von instandgesetzten Wegen eingefangen, die über ausgedehnte Felder und Wiesen, entlang von Wassergräben, Weiden mit grasenden Pferden und Kühen, neu angelegten Hecken und restaurierten Feldsteinmauern führen. Der Himmel ist weit, die Ruhe wohltuend, der Blick kann ungestört schweifen. Radeln oder Wandern empfiehlt sich, kleine klare, in der Landschaft  verstreute Seen laden zur Rast ein.

Angerdörfer – oft um eiszeitliche Pfuhle gruppiert – mit massiv gemauerten Feldsteinkirchen, kleine Orte mit restaurierten Herrenhäusern und Landschaftsparks wie dem Lenné-Park in Blumberg sind Anlass für reizvolle Zwischenstopps. Von Hofladen zu Hofladen kann man sich durch saisonale frische Angebote aus der Region kosten. Traditionelle Dorfgasthöfe bieten Speisekarten mit Hausmannskost.

Markant wird die Landschaft durch den von Eberswalde bis nach Tiefensee reichenden Gamengrund zerschnitten. Durchfährt oder durchwandert man die etwa 400 Meter breite und 20 Kilometer lange glaziale Rinne, erlebt man hautnah ein von der Eiszeit geformtes Biotop, das zu den schönsten Landschaften Brandenburgs zählt.
(Text Bettina Erdmann)

 www.feldmaerker.de


Blumberg


Börnicke


Hirschfelde

Hirschfelde Gutspark – Den Gutspark verdank das Dorf Hirschfelde dem Kunstmäzen Eduard Arnhold. Die frühere Pracht lässt sich heute lediglich erahnen - das alte Amphitheater entschwunden und die Parkmauern sind zerfallen. Arnhold sammelte seinerzeit zahlreiche Skulpturen, die den Park schmückten. Einzig das Hirschstandbild ziert heute noch das Dorfzentrum.

Krummensee

Kirche Krummensee – Die Kirche von Krummensee mit langgestrecktem Rechtecksaal und geradem Chorabschlußwurde im 13. Jahrhundert aus regelmäßigen Feldsteinquadern errichtet. Dem Schiff wurde vermutlich in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts in gleicher Breite ein 22,2 m hoher Turm aus unregelmäßigen Feldsteinen mit Eckquadern aus Kalkstein vorgebaut. Eine besondere Zierde des Turmes ist das Westportal aus Rüdersdorfer Kalkstein. 1866 wurde die Feldsteinkirche durch ein neugotisches Querschiff aus Backsteinen erweitert. 1996 und 1997 wurden der Turm und das Kirchenschiff saniert.